Wir können anders ...
Wir können anders ...

neues Projekt "Komm mit - wir zeigen Euch unsere Stadt"             Einstieg jederzeit möglich         

Wir besuchen die wichtigsten Behörden und Einrichtungen in Freiburg. Nähere Informationen unter Punkt Projekt.

 

Herzlich Willkommmen zum ersten Termin:

 

19. Januar 10 Uhr

Progammplanung mit Kaffee und Besuch des botanischen Gartens

 

Wir wollen gemütlich beisammen sitzen, uns kennenlernen und gemeinsam das Progamm planen.

 

Hier soll es vorallem Raum geben, um eure Ideen und Wünsche einzubringen!

Im Anschluss werden wir einen kleinen Spaziergang zum botanischen Garten machen und dort die Schaugewächshäuser besuchen.

 

Wichtiger Hinweis zu Anträgen in Papierform

Anträge können bei vielen Ämtern digital gestellt werden, daher ist es oft nicht mehr möglich die Antragsunterlagen auszudrucken oder in Papierform zu erhalten.

Es besteht trotzdem die Möglichkeit den Antrag zunächst formlos per Post/

E-mail oder persönlich zu stellen und die Zusendung/Aushändigung der Unterlagen in Papierform einzufordern.

 

Änderungen durch Einführung des Bürgergelds (01.01.23)

Erhöhung der Regelsätze (siehe unten)

 

Das erste Jahr des Leistungsbezugs gilt als Karenzzeit. Für diese Zeit gilt die Wohnung unabhängig von der Miethöhe als angemessen und die antragstellende Person darf 40.000€ Vermögen haben und jede weitere Person in der Bedarfsgemeinschaft (Kinder, Partner*innen...) 20.000€

 

Nach einem Jahr (Ende der Karenzzeit) darf jede Person in der Bedarfsgemeinschaft ein Vermögen von 15.000€ haben, auf wessen Konto das Geld ist, spielt dabei keine Rolle.

 

Der Freibetrag auf das Einkommen zwischen 520- und 1.000€ wird von 20% auf 30% erhöht. Dadurch erhalten alle Arbeitnehmer*innen die über 520€ verdienen etwas mehr Geld, im Höchstfall 48€ mehr als vorher. (ab Juli 23)

 

Folgende Einkommen können ab 01.07.23 in voller Höhe behalten werden und werden nicht mehr mit dem Bürgergeld verrechnet

 

- Einkommen aus Mini- oder Ferienjobs bei Studis, Azubis, FSJler*innen und  

  Schüler*innen bis 25 Jahre

 

- Einkommen aus ehrenamtlichen Tätigkeiten bis zu einem Jahreseinkommen von

  3.000€

 

- Mutterschaftsgeld

 

- Erbschaft (zählt aber zum Vermögen, daher Schonvermögen beachten)

 

Regelsätze 2023

Stufe 1 (Alleinstehende)
502 € / vorher 449 €


Stufe 2 (volljährige Partner innerhalb Bedarfsgemeinschaft)
451 € / vorher 404 €


Stufe 3 (Erwachsene unter 25 Jahren, die im Haushalt der Eltern)
402 € / vorher 360 € (die Höhe ist nicht genannt, aber errechnet)


Stufe 4 (Jugendliche zwischen 14 bis 17 Jahren)
420 € / vorher 376 €


Stufe 5 (Kinder zwischen 6 - 13 Jahren)
348 € / vorher 311 €


Stufe 6 (Kinder von 0 bis 5 Jahren)
318 € / vorher 285 €

 

Weiterhin gibt es für alle Kinder in der Bedarfsgemeinschaft den Kindersofortzuschlag von 20€ pro Monat

Kontaktstelle Frau und Beruf, Freiburg

Kontaktstelle Frau und Beruf setzt ihre "Unternehmenseinblicke vor Ort" fort. Das Programm bietet Frauen einen Blick hinter die Kulissen von vier regionalen Betriebe. Dort informieren Personalverantwortliche und Beschäftige aus erster Hand über Jobs und Einstiegswege, geben Einblicke in die Praxis und stehen für Gespräche bereit.

Das Programm:  15.09., 17 -19 Uhr   Abrechnungszentrum Emmendingen

                      26.09., 10 -12 Uhr   Sparkasse Staufen-Breisach

                      06. 10.,17 -19 Uhr   Jobrad Freiburg

                      28.11., 10 - 12 Uhr  Stadtverwaltung Freiburg

Die Teilnahme an den Unternehmenseinblicken ist kostenfrei.

Die Anzahl der Teilnehmerinnen ist begrenzt.

Anmeldung erforderlich:www.freiburg.de/frauundberuf (Stickpunkt Veranstaltungen)

Auf der Homepage gibt es auch den aktuellen Programmflyer zum Download oder direkt bei der Kontaktstelle Frau und Beruf und bei der Bürgerberatung (beide Rathausplatz 2-4).

Energiepauschale: Wer ist berechtigt?

- Arbeitgeber*innen, Angestellte, Auszubildende, Beamte*innen, Richter*innen,    

  Soldatinnen und Soldaten

- Minijobber*innen und alle Aushilfskräfte in der Land- und Forstwirtschaft

- Arbeitnehmende in der passiven Phase der Altersteilzeit

- Wer ein Wertguthaben bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) anspart

- Wer Bundes- oder Jugendfreiwilligendienst leistet

- Wer Zuschüsse des Arbeitgebers erhält (etwa Mutterschutz)

- Wer ausschließlich steuerfreien Lohn bezieht ( etwa ehrenamtl. Übungsleiter)

- Werkstudierende oder Studierende im entgeltlichen Praktikum

- Wer in einer Behindertenwerkstatt tätig ist

- Wer in einem aktiven Dienstverhältnis Lohnersatzleistungen bezieht, darunter 

  Kurzarbeitergeld, Insolvenzgeld, Krankengeld, Mutterschaftsgeld, Elterngeld, 

  Verdienstausfallentschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz und 

  Transferkurzarbeitergeld

 

Auch Ruheständler im Nebenjob sind berechtigt sowie Personen, die derzeit Kranken- oder Elterngeld erhalten oder 2022 irgendwann gearbeitet haben

und nun arbeitslos sind, Ehrenamtliche mit Aufwandsentschädigung.

 

Keine Energiepauschale erhalten Nicht-Erwerbstätige wie etwa Elterngeldbezieher ohne Arbeitsverhältnis, Ehrenamtler ohne Anspruch auf eine Aufwandsentschädigung sowie Rentner ohne Nebenerwerb.

Solidarität mit den Frauen dieser Welt

Anlässlich des Internationalen Frauentags laden wir zur Miniausstellung ein:

Wohnungslose/Obdachlose erhalten Heizkostenzuschuss

Das Freiburger Gericht hat zum erstenmal zu diesem Thema zugunsten Wohnungsloser bzw. Obdachlose Anfang Januar 2022 entschieden. Das Freiburger Jobcenter lehnte die Übernahme für die Beihilife ab, obwohl der Geklagte jahrelang auch Beihilfe für die Beheizung mit einem Camping-Gasstrahler die Kosten bewilligt bekam. Grund: Leistungen für die Heizung setzten eine Unterkunft voraus, ein Zelt stelle aber keine Unterkunft im Sinne des Gesetzes dar. Das Gericht habe das Jobcenter nun verpflichtet, Heizbeihilfen in Höhe der Anschaffungskosten bis zu 50 Euro monatlich zu zahlen. Der Heizungsbedarf sei dem physischen Existenzminimum zuzuordnen, so das Gericht.

Impflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen

Im Dezember 2021 haben Bundestag und Bundesrat eine Impfpflicht für Beschäftigte von Pflegeunternehmen und -einrichtungen beschlossen. Demnach müssen Arbeitnehmer:innen, freie Mitarbeiter:innen, auch Leiharbeiter:innen, Azubis, BFDs/JFDs, Ehrenamtliche sowie Praktikant:innen ihrem Arbeitgeber bis zum 15. März 2022 einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Die Auflage gilt unabhängig von der Art der Tätigkeit: in der Pflege und Betreuung von Patient:innen, in der Verwaltung oder der Hausreinigung. Welche Einrichtungen und Unternehmen betroffen sind, finden Sie im Fachinfo vom 20.12.2021 des Paritätischen Gesamtverband. Die Impfpflicht ist befristet bis zum 31.12.2022.

 

Wer den geforderten Nachweis nicht vorlegen kann oder will, darf ab 16.03.2022 nicht mehr beschäftigt werden und es entfällt die Lohnzahlungspflicht der Arbeitgeberin/des Arbeitgebers, die außerdem das zuständige Gesundheitsamt benachrichtigen müssen. Eine Ausnahme wird für Menschen gemacht, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen dürfen, worüber ein ärztlicher Nachweis vorgelegt werden muss. Bis zum 15.03.2022 bleibt die Lohnzahlungspflicht jedoch bestehen, auch wenn die/der Arbeitgeber:in auf die Nachweise bestehen und Betroffene ohne nicht (mehr) beschäftigen will.

 

Theoretisch bestünde - auch bei Fortbestand des Beschäftigungsverhältnisses - ein Anspruch auf Alg I, denn Betroffene ohne Nachweise sind im Sinne des leistungsrechtlichen Kontextes des SGB III beschäftigungslos. Uns liegen noch keine Infos darüber vor, ob und auf welcher Grundlage in dem Fall eine Sperrzeit verhängt werden würde. Gleiches gilt für eine Sanktion beim Alg II.

 

Regelbedarfsstufen [RB] 2022

 

RB 1

Alleinstehende / Alleinerziehende

449
(+ 3 €)

RB 2

Paare je Partner / Bedarfsgemeinschaften

404
(+ 3 €)

RB 3

Volljährige in Einrichtungen (nach SGB XII)

360
(+ 3 €)

RB 3

nicht-erwerbstätige Erwachsene unter
25 Jahre im Haushalt der Eltern

360
(+ 3 €)

RB 4

Jugendliche von 14 bis 17 Jahren

376
(+ 3 €)

RB 5

Kinder von 6 bis 13 Jahren

311
(+ 2 €)

RB 6

Kinder von 0 bis 5 Jahren

285
(+ 2 €)

Veränderungen gegenüber 2021 in Klammern

Mindestlohn 2022

Der gesetzliche Mindeslohn laut Mindestlohngesetz beträgt

ab 01.01.2022: 9,82 €

ab 01.07.2022: 10,45 €

 

Für Minijobber:innen bedeutet das eine maximale Arbeitszeit von

45,82 Stunden/Monat ab 01.01.2022

43,06 Stunden/Monat ab 01.07.2022

 

Die Parteien der Ampelkoalition haben sich darauf verständigt, den gesetzlichen Mindestlohn auf 12 Euro pro Stunde anheben zu wollen. Die KOS weist darauf hin, und bezieht sich auf Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums, dass der Mindestlohn 12,63 Euro betragen müsste, damit Arbeitnehmer:innen nach 45 Jahren in Vollzeittätigkeit nicht in die Grundsicherung nach dem SGB XII rutschen.

 

Keine Originale an die Behörden!

Anträgen auf Leistungen wie Arbeitslosengeld, Wohngeld und anderen müssen viele Nachweise beigelegt werden. Wir weisen noch einmal darauf hin bzw. erinnern daran, bei den Behörden keine Originale einzureichen. Die Dokumente werden eingescannt und dann vernichtet. Sie fehlen dann möglicherweise an anderer Stelle. Wer keine Möglichkeit zum Kopieren oder Einscannen hat, kann sich an uns wenden.